Die Liebe Gottes und das Böse

Studientag mit Dr. Tom Oord

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Der liebe Gott – schon wär’s? Lässt sich der Glaube an den lieben Gott angesichts des Leids und der Macht des Bösen in unserer Welt noch aufrecht erhalten? Offensichtlich beendet Gott das Leiden nicht – ist er nicht allmächtig oder nicht liebevoll?

Dieser Frage widmet sich der US-amerikanische Theologe Dr. Thomas Jay Oord. Er ist ein Vertreter des offenen Theismus und Experte im Bereich der Liebestheologie. Daher ist es ihm ein zentrales Anliegen, den viel benutzten, aber wenig verstandenen Begriff der „Liebe“ zu durchdenken und als Grundlage der Theologie zu verstehen. Viele klassische Ansichten der Gotteslehre werden von ihm in Frage gestellt und kritisch durchleuchtet. Sein 2015 erschienenes preisgekröntes Buch „The Uncontrolling Love of God“ vermittelt einen frischen Ansatz zur sogenannten Theodizee-Frage, also der Frage danach, warum ein liebender Gott das Leid und das Böse nicht beendet. Sein 2019 erschienenes Buch „God Can’t“ ist aktueller Bestseller auf Amazon in mehreren Kategorien.

Tom Oord war bis 2018 Professor für systematische Theologie an der Northwest Nazarene University in Nampa, Idaho. Nun ist er als freischaffender Autor und Sprecher tätig. Er ist verheiratet, hat drei Kinder und ist begeisterter Landschaftsfotograf.

Sa, 4. Mai 2019
Veranstaltungsort: awake Café Frankfurt, Nibelungenplatz 3, 60318 Frankfurt am Main

Programm:

10:00-12:30: Liebe – was ist das eigentlich?
14:00-16:00: Der allmächtige Gott? – Kann oder will Gott das Leid in der Welt nicht beenden?

Englischer Vortrag mit Übersetzung

Teilnahmegebühr: 20€ (optional: Mittagessen für zusätzlich 5€)

Maximal 60 Teilnehmer. Anmeldung bis 22. April 2019.

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